ICH BRAUCHE HILFE!

Wann wird gefördert?
Wie geht es?

  • Die Marianne Strauß Stiftung fördert nur im Bundesland Bayern.
  • Die  Bedürftigkeit der Personen muß mittels Originalbelegen und Sozialberichten anerkannter Organisationen oder Ämter nachgewiesen sein.
  • Eigene Mittel der Antragsteller müssen nach Kräften vernünftig eingesetzt werden. Dazu zählen auch mögliche Sach- oder Arbeitsleistungen.
  • Die Marianne Strauß Stiftung kann in der Regel keine Schulden oder Rechtsanwalts- und Arztkosten übernehmen.
  • Hilfeleistungen, die der Gesetzgeber oder Dritte anbieten, müssen vor einer Förderung durch die Stiftung ausgeschöpft sein.
  • Die Gesamtfinanzierung eines Projektes muß nachhaltig gesichert sein, so dass der gewünschte Erfolg sich einstellen kann..
  • Die Fördermittel müssen von den Bedachten zweckgebunden eingesetzt werden, entsprechende Nachweise sind zu erbringen
  • Ein Rechtsanspruch auf Fördermittel besteht nicht.

Unterstützungen können also gewährt werden, wenn Menschen (unverschuldet) in Not geraten sind, das heißt in Härtefällen, wo gesetzliche oder andere Hilfen nicht, nicht ausreichend, oder nicht rechtzeitig geleistet werden.

Wir verwenden Spendengelder, deshalb müssen gewisse Formalitäten sein. DerStiftung gelingt es aber in der Regel, dass die Hilfe schnell erfolgt.

Sie können sich an die Stiftung wenden:
schriftlich: info@msshilft.de oder Adresse Oettingenstraße 22, 80538 München
Telefonisch: 089/ 294967 montags bis donnerstags.

 


FÄLLE

Hier eine kleine Auswahl einiger Fälle, in denen die Marianne Strauß Stiftung helfen konnte!

Plötzlich verunglückt

Herr R. wollte sein Auto verkaufen. Bei der Probefahrt verursachte der potentielle Käufer einen schweren Unfall, bei dem er und Herr R. ums Leben. Herr R. war verlobt. Er und seine zukünftige Frau B. haben einen einjährigen Sohn. Die Hochzeit konnte noch nicht stattfinden, da noch Papiere fehlten. Frau B. ist wieder schwanger. Sie erhält jedoch keine Witwen- oder Halbwaisenrente, da sie nicht verheiratet waren. Den noch ausstehenden Anteil der Beerdigungskosten in Höhe von 2000.- Euro übernimmt die MSS.

Auf der Flucht innerhalb Deutschlands

Eine dramatische Situation: eine junge Frau wurde mit ihrer Tochter im Rahmen des Gewaltschutzes von Berlin nach München umquartiert. Sie ist Diabetikerin, leidet an Niereninsuffizienz und Bluthochdruck. Obwohl gesundheitlich stark angeschlagen macht sie jetzt eine Ausbildung zur Kinderpflegerin. Ihre Wohnung muss ausgestattet werden, da sie aufgrund der Bedrohung durch ihren gewalttätigen Partner nichts nach München mitnehmen konnte. Hier haben wir mit 3000.- Euro geholfen.

Treusorgender Onkel

Herr D. arbeitet als Rezeptionist in einem Münchner Hotel. Seine 2-jährige Nichte wurde in letzter Minute gefunden, nachdem sie 5 Tage in der Wohnung in London neben ihrer toten Mutter ohne Essen und Trinken aufgefunden wurde. Sofort holte Herr D. seine Nichte nach München. Dadurch geriet er in finanzielle Schwierigkeiten, da er Möbel und Kleidung besorgen mußte und seine Arbeitszeiten so einrichten muß, damit er die Kleine auch ausserhalb des Kindergartens betreuen lassen kann. Die Marianne Strauß Stiftung half hier mit einer Zuwendung, damit das Notwendigste angeschafft werden konnte.

Kranke Zwillinge

Familie B. hat einen 7-jährigen Sohn und 3-jährige Zwillingsjungen, die aufgrund einer Nierenfehlbildung seit ihrer Geburt im Krankenhaus bleiben mussten. Die Nieren wurden dann ganz entfernt, so dass beide jetzt dauerhaft dialysepflichtig sind. Daraufhin hat die Mutter gelernt, diese Dialyse selbst zuhause durchzuführen, damit die Kinder daheim leben können. Dies bedeutet, dass die Jungen von 18 Uhr abends bis 6 Uhr morgens an der Dialyse angeschlossen sind. Herr B. ist voll berufstätig, die Versorgung der Kinder ist sehr aufwendig. Die Kinder wünschten sich ein „buntes“ Kinderzimmer, da sie sonst nur Krankenhauszimmer kennen. Diesen Wunsch konnte die Marianne Strauß Stiftung sehr gerne erfüllen.

Schicksalsschlag in der Familie

Herr K., 41 Jahre alt, ist verheiratet und hat drei Kinder. Er ist nach einer Tumoroperation querschnittsgelähmt. Nach aufwendigen Reha-Maßnahmen ist er in der Lage, sich im Rollstuhl zu bewegen und sein Leben weitgehend selbstständig zu meistern. Die Wohnung musste nun so umgestaltet werden, dass sich Herr K. mit dem Rollstuhl bewegen kann. Es wurde ein behindertengerechtes Bad eingebaut, Schwellen beseitigt, Türen verbreitert und auch die Küche behindertengerecht umgebaut. Hierbei konnte die Marianne Strauß Stiftung die Familie anteilig unterstützen. Seine Tätigkeit als Buchhändler konnte er dank der Unterstützung seines Arbeitgebers wieder aufnehmen.

Arme Rentnerin

Frau T. ist 76 Jahre alt und bezieht eine kleine Rente, die sie bis vor Kurzem mit Putzarbeiten aufgebessert hat. Dies ist jetzt aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht mehr möglich. Seit Jahren konnte sie sich keine neue Winterkleidung und Schuhe kaufen, jetzt ist auch noch die Waschmaschine kaputt gegangen. Die Hilfe der Marianne Strauß Stiftung wurde hier sehr dankbar aufgenommen. Frau T. konnte sich endlich wieder warme Kleidung und orthopädische Schuhe kaufen, außerdem wurde eine neue Waschmaschine angeschafft.

Behindertengerechtes Fahrzeug für Familie mit 4 Kindern

Die 16-jährige Vivien leidet am Red-Syndrom, sie ist körperlich und geistig behindert, sitzt im Rollstuhl. Sie lebt mit ihren zwei Geschwistern bei der Mutter, der Vater hat keinen Kontakt mehr zu seinen Kindern, er kann mit der Behinderung seiner Tochter nicht umgehen. Frau K. benötigt ein behindertengerechtes Fahrzeug, in dem Vivien im Rollstuhl transportiert werden kann. Dies ist notwendig, um zu Ärzten zu fahren, oder auch soziale Kontakte pflegen zu können. Die Finanzierung dieses Fahrzeuges konnte von der Marianne Strauß Stiftung zusammen mit mehreren Stiftungen realisiert werden.

MS-kranker Familienvater

Herr H. ist 37 Jahre alt und seit 10 Jahren an Multipler Sklerose erkrankt. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder im Alter von 15 und 12 Jahren. Inzwischen ist die Krankheit so weit fortgeschritten, daß Herr H. im Rollstuhl sitzt, nicht mehr arbeiten kann und von seiner Frau gepflegt wird. Im Haus mußten Schwellen beseitigt, ein behindertengerechtes Bad und ein Treppenlift eingebaut werden, damit Herr H. weiterhin in seiner gewohnten Umgebung mit seiner Familie leben kann. Die Marianne Strauß Stiftung konnte hier mit einer Beteiligung an den Umbaukosten helfen.